Sommerzeit, Salatzeit

28. Juni 2011

Die Grillsaison wurde dieses Jahr schon früh eröffnet. Und nach einigen kühleren Wochen wird jetzt wird wieder gebrutzelt, gebraten und draußen geschlemmt. Da es sicherlich vielen von Ihnen so geht, dass Sie Kartoffelsalate und Nudelvariante nicht mehr sehen können, möchte ich Sie hier auf meine Lieblingsbeilage aufmerksam machen, meinen knallbunten Reis-Salat, der für das Auge wie den Gaumen ein purer Genuss ist. Und das Beste: Er ist auch lecker-leicht, weshalb er gut zum deftigen Grillgut passt, wie ein zartfeiner Möbelgriff an eine rustikale Truhe.

So wird’s gemacht: 200 g Reis zusammen mit einem Lorbeerblatt in ca. einem halben Liter Salzwasser zum Kochen bringen und dann mit Deckel bei niedriger Hitze etwa fünfzehn Minuten ausquellen lassen. Eine kleine Mandarine, eine halbe Salatgurke und Paprika würfeln und zusammen mit je 50 g Erbsen und Mais dem Reis beigeben. 100 ml Gemüsebrühe mit Senf verquirlen, zum Salat geben, kräftig durchmischen und mit Pfeffer, Salz und Paprikapulver abschmecken. Nach Belieben können wird der Salat mit Schnittlauch oder Petersilie gereicht. Beim Servieren benutze ich natürlich hölzerne Salatlöffel mit einem Extra-Dreh, der sie besonders macht. Selbstverständlich kommen dabei wieder meine Knäufe zum Einsatz. Vorsichtig habe ich die Enden der dunkelbraunen Holzlöffel etwas aufgebohrt, um dann jeweils einen Möbelgriff hineinzuschrauben. Ich habe zwei Knäufe vom Modell „Thousand Flower“ verwendet, weil die so schön zu meinen farbenfroh bemalten Steingutschüsseln passen. Das können Sie natürlich auch mit Grillzange und Co. machen und haben dann mit den Möbelgriffen gleich noch eine Aufhängmöglichkeit. Wie immer Sie es halten, mögen Sie eine angenehme und schmackhafte Grillsaison haben.

Mobiles Leben

18. Juni 2011

Über Mobilität hatte ich mich ja schon einmal an dieser Stelle ausgelassen und auch dargelegt, wie man ganz einfach ein ansehnliches Mobile für die Zimmerdecker selbst bauen kann. Heute möchte ich eine Alternativkonstruktion vorstellen, die sich hervorragend eignet, um mit Knäufen verziert zu werden.

Doch zunächst noch einmal kurz zum Thema Mobilität und Balancehalten. Beide scheinen mir zwei Gebote der Zeit zu sein. Einerseits wird der Mensch in Raum und Zeit immer flexibler, also mobil. Andererseits gilt es, das eigene Leben mit genügend Ruhe, Ausgeglichenheit, ja, Gelassenheit zu gestalten. Das kommt angesichts der Ansprüche von Beruf und Familie einem Balanceakt gleich. Und als Symbol für dieses im Alltag nicht gerade einfache Unterfangen habe ich mir vor Jahren schon ein Mobile selbst gebaut und ins Wohnzimmer gehängt.

Für den Bau eines Mobiles hatte ich ja bereits vorgeschlagen, als Mobilehalters eine Pappröhre – ein Abschnitt eines Küchenrollen-Kerns etwa – oder Holzspieße zu nehmen, an die sie die Knäufe befestigen können. Für Natursachen – und den einen oder anderen Glasknauf – eignen sich auch Äste. Aber mir ist neulich eine ganz andere Idee gekommen. Ich besorgte mir in einem Bastelladen Reifen, die man zum Beispiel für Traumfänger braucht oder mit Seide zum Bemalen bespannen kann. Diese Reifen verband ich durch feine Schnüre miteinander und befestigte ein buntes Potpourri an Möbelgriffen daran. Das Mobile hängt bei mir im Hausflur und begrüßt alle Gäste mit einem gut ausbalanciertem Hinweis auf meine Möbelgriff-Leidenschaft.

Kriminelle Knäufe

11. Juni 2011

Nun ja, der Titel ist vielleicht etwas irreführend – denn im Grund geht es heute um Knäufe, die zu kriminellem Tun anstiften können. Schon oft mussten meine Möbelgriffe – insbesondere die Glasknäufe – als Schätze und Beutestücke herhalten, die fiese Piraten und grimmige Räuber lockten. Böse Söldner und hinterlistige Ganoven jagten hinter Knauf & Co. her. Wie’s kommt? Nun ja, ich bin wohl zu oft auf Kindergeburtstagen zugegen beziehungsweise werde zu häufig von Freunden und Bekannten eingeladen, kreative Partys und Spiele mitzuorganisieren. Und da geht es eben häufig kriminell zu und meine schillernden Möbelgriffe sind ein wunderbarer Faustpfand für solche Veranstaltungen. Ob Kinder oder Erwachsene: Sie alle kann man rasch mit den bunten Kleinoden begeistern.

Auch zum Pokern eignen sie sich gut und erleichtern womöglich sogar das Bluffen. Wer will so schöne Dinge wie die Knäufe schon wieder verlieren? Oder beim Roulette? Selbst für eine Schultheater-Aufführung konnte ich meine Möbelgriffe schon einmal als Kostbarkeiten einsetzen. Es war – „natürlich“ werden Sie sagen – eine Inszenierung von „Die Schatzinsel“ aus der Feder von R. L. Stevenson. Sie wissen schon, das ist dieser Abenteuerroman um Jim Hawkins und Long John Silver, den wir wohl alle in unserer Jugend verschlugen haben. Einen ganzen, natürlich schön als Truhe ausstaffierten Schuhkarton füllte ich mit Glas- und Kristallknäufen und schuf das funkelnde Highlight für den Abend. Sie war übrigens kriminell gelungen – die Inszenierung.

Neue Knauf-Kollektion 2011

31. Mai 2011

Der Sommer naht in gewaltigen Schritten und die zarten Farben des Frühlings gewinnen an Intensität. Die Menschen stöbern mit Lust und Wunsch nach Individualität in den Modegeschäften. Pünktlich zum neuen Einkleiden ist die frische Möbelgriffkollektion erschienen. Damit haben Sie völlig funkelnagelneue Gestaltungsmöglichkeiten für Ihr Mobiliar.

Die neue Kollektion 2011 enthält gleich mehrere außergewöhnliche Kleinode. So wurde die Farbpalette bei der Klassikerreihe „rosary“ erweitet. Die im Blumenlook modellierten und einer jungen Rosenknospe nachgeahmten Griffe sind nun auch in zartem, nobel-zurückhaltendem Gelb und Rosa zu haben. Über neun transparent-luizide Neuzugänge im Kristallgewand kann man sich auch bei den Glasknäufen freuen. Aufgrund seiner rau geschliffenen Oberfläche setzt der „Lousaper“ diffuse Highlights. Der voluminöse Korpus und die elegant nach hinten gehende Krümmung setzen den „Marem“ in edle Szene. Das Prunkstück unter den Neuheiten bildet mit Sicherheit der ovale Glasknauf „Rojin“. Achtkantig geschliffen und mit versilberter Ummantelung eingefasst, wird er in reiner Handarbeit hergestellt. Nicht minder lichtverliebt zeigen sich zwei Acrylknäufe: Barock bricht der „Flocon“ mit 25 einzeln aufgehängten Acryltropfen das Licht und wird an jedem Möbel zum Glanzstück. Mit drei übereinandergesetzten blumenförmigen Scheiben und einer Silberpaillette in der Mitte veredelt, kann „Floconia“ hier auf Augenhöhe mithalten.

Neu ist eine Serie tellerförmiger Keramikknäufe. Sie tragen jeweils eine verschiedenfarbige Umgrenzung und sind in der Mitte mit ansprechenden Motiven versehen. Das Modell „Cena“ etwa trägt Prägungen und einen Poststempel ganz wie ein altes Schreiben. In beige gehalten und mit einer gestrichelten Bordüre mutet „Epulor“ wie ein traditionelles Keramiksiegel oder eine Plombe an. Der Keramikknauf „Luteolus“ ist ganz besonders prächtig. Der tellerförmige Griff ist gelb eingefasst, im inneren Kreis ist eine zart-blühende Feldlandschaft zu sehen. Kräftiger ist das Modell „Florifer“ schon dem Namen nach gestaltet: Aus der hellblauen, mit einem Hauch Türkis angereicherten Umrandung leuchtet eine rote Rose hervor. Das heißt natürlich nicht, dass die bereits vorhandenen Möbelknäufe nur einen Hauch ihrer Schönheit verloren hätten.