31. Dezember 2009
Schon wieder ist ein Jahr vergangen, sind 52 Wochen ins Land gezogen, durften wir 365 Tage erleben. Und ein neues Jahr ist am Beginnen und damit Unsicherheit und Hoffnung. Wie fasste es der schelmische Dichter Erich Kästner so treffend: “’Wird’s besser? Wird’s schlimmer?” / fragt man alljährlich. / Seien wir ehrlich: / Leben ist immer / lebensgefährlich.’”
Es muss ja nicht gleich Unheilschwangeres sein, was uns im kommenden Jahr erwarten mag. Ganz im Gegenteil. Vielleicht ist es einfach mal an der Zeit, ein kleines Risiko einzugehen, etwas zu wagen und vielleicht eine kleine Veränderung im Leben eingehen. So kann es an der Zeit sein, ein lang gesetztes Ziel endlich einmal anzugehen und wenn es nur auf den ersten Schritten ist. Das kann beruflich oder privat sein. Und wenn Sie nur kleine, neue Akzente im anbrechenden Jahr setzen. Fast wie eine Parabel hierauf stellt sich da das Gestalten mit Möbelgriffen dar. Mit dem Doorany Special White zum Beispiel, dem wunderschönen transparenten Griff aus geschliffenem Glas, wird jede noch so schlichte Tür absolut aufgewertet. Und das nicht nur optisch. Beim Öffnen und Schließen liegt der neue Griff auch ganz anders in der Hand und vermittelt so ein völlig neues Gefühl. Es sind also auch die kleinen Dinge, die wesentliche Veränderungen hervorrufen können. Man muss sich nur erst einmal überwinden und an den Anfang machen. So, wie einen extravaganten Griff auf eine verlebte Tür zu setzen.
Ein guter Vorsatz hat noch nie geschadet, man muss ihn nur beherzigen. In den Worten von Blaise Pascal: „Es gibt bereits alle guten Vorsätze, wir brauchen sie nur noch anzuwenden. (Diesem Satz ist nun wirklich nichts mehr hinzuzufügen. Gehen wir an die Arbeit! Packen wir’s an!)”
In diesem Sinne, prosit Neujahr!
22. Dezember 2009
„Morgen, Kinder, wird’s was geben, / morgen werden wir uns freu’n! Welch ein Jubel, welch ein Leben / wird in unsrem Hause sein!“
Die Kleinen und Jüngeren frohlocken ob der Gaben. Die Älteren freuen sich auf einige geruhsame Tage zwischen Festtagsbraten, Geselligkeit und Gemütlichkeit. Der Weihnachtsbaum ist festlich geschmückt und der ein oder andere ist vielleicht auf dieselbe Idee gekommen wie ich und hat diesen mit ein paar hübschen Möbelgriffen effektvoll behangen. Ich habe in diesem Jahr besonders dezenten Baumschmuck an unsere hoch gewachsene Nordtanne anbringen wollen und war lange auf der Suche nach solchen Weihnachtsaccessoires. Da die Not erfinderisch macht und Kreativität eine, vielleicht die Tugend unserer Zeit ist, griff ich schließlich zu einigen Knäufen et volià: Eine schönere Alternative hätte ich nicht finden können. Bewusst habe ich nur zwei Knäufe beziehungsweise zwei Farben verwendet, nämlich den grün leuchtenden „Crysolith“ und den in warmen Bernsteinton schimmernden „Aber Bloom“. Dazu noch eine Handvoll, aber nur nicht zu viel, goldenes Lametta dazwischengehängt und der Baum steht in der Stube in fast klassischer Pracht.
Lassen wir in der besinnlichen Zeit kurz das kreative Geschäft einmal ruhen und halten inne. In diesen Heiligen Tagen sollten Muße und Gelassenheit unser Tun bestimmen und natürlich die Liebe zu unseren Nächsten wie Mitmenschen. Das ist schließlich der wahre Geist von Weihnachten. Vielleicht ein schöner Winterspaziergang, ein Gesellschaftsspiel mit den Lieben oder eine festliche Runde? – All das möge Ihnen Kraft und Freude schenken für das nächste Gute, das sie in Muße tun. Ich wünsche Ihnen und Ihrer Familie von Herzen eine gesegnete Weihnacht!
17. Dezember 2009
Heute schon eingeknauft? – Zugegeben nicht jedes Wortspiel strahlt so brillant wie unsere Knäufe. Und dennoch wollen wir heute einen Abstecher in das Reich der Sprache wagen. Wissen Sie denn, woher das Wort „Knauf“ eigentlich stammt? Das Etymologische Wörterbuch, das Lexikon listet die Herkunft der Wörter auf, besagt, dass das Wort Knauf bereits seit dem 11. Jahrhundert belegt ist, mit dem mittelhochdeutschen und althochdeutschen „knouf“ und dem mittelnorddeutschen „knoop“ verwandt ist. Knauf steht damit in einer engen Beziehung zu „Knopf“, „Knolle“ und „Knüppel“, also alles Dinge, die Verdickungen haben und irgendwie angeschwollen sind. Elegant klingt anders.
Nun, dicklich sind unsere Möbelgriffe ganz und gar nicht. Ein bisschen knubbelig, das kann man als nette Beschreibung für unsere bauchige basic-Linie gerade noch gelten lassen. Auf andere Produkte trifft das aber nicht zu, im Gegenteil. Den Feinschliff der diamond-Knäufe, den elegant konisch zulaufenden vagenza magenta oder die verspielte Elefantenform des blue haiti als dick oder drall zu bezeichnen, verkennt ihre Eleganz.
Da treffen die bildhaften Namen unserer Knäufe besser den Nagel auf den Kopf: rojin – „Sonnenaufgang“, „Tageshell“, pion – leichtes Elementarteilchen und shara – „Fürstin“, der Name steht als „Herrin des Himmels“ auch für den „Abendstern“. Kristalle, Blumen und Sterne – unsere Möbelgriffe tragen ihnen angemessene Namen, in denen all ihre Pracht bereits zum Ausdruck kommt. Jeder für sich ein Kleinod in Ausführung und Bezeichnung.