Neues erregt immer Aufsehen, das weiß ich. Aber ein bisschen wundere ich mich schon über das derzeitige Topthema im Netz: Alle Welt redet vom E-Book und Apples neuem Spielzeug. Und es mag ja auch etwas dran sein, an den neuen Geräten, hinter der Technik-Begeisterung auch ein Nutzen stehen. Ich kann mir zwar nicht vorstellen, am Strand mit einem abgespeckten Laptop zu sitzen. Aber vielleicht gibt es schon jetzt ein in Leder geschlagenes Lesegerät, das leicht genug ist und sich auch in der Sonne den Text lesen lässt wie ein Buch. Dann könnte ich mir schon vorstellen, ein solches zu erwerben und auch gebrauchen. Das hält mich natürlich nicht davon ab, mir konventionelle Bücher aus Papier zu kaufen und mich an meinem üppigen Bücherregal zu erfreuen. Dass ich auch hierbei auf Möbelgriffe nicht verzichte, habe ich ja hier schon einmal berichtet. Da ich gerade von in Leder geschlagenen Büchern schrieb: In ähnlicher Gestalt verschenke ich am liebsten Bücher an meine Freundinnen und Freunde. Mit ein wenig Mühe kann man nämlich selbst ein Paperback aufhübschen. Aus Stoff oder Leder wird der Einband gefertigt und nach Belieben gestaltet. Was ich bei Büchern wichtig finde, ist ein Lesebändchen. Das ist ja schnell aus einem Lederstreifen oder Schleifenband gefertigt. Zum Beschweren sowie als Schmuck hänge ich da gern einen kleinen Möbelgriff – zum Beispiel aus der „Small“-Serie – an. Gut geeignet sind hierfür auch die Knäufe „Rosary Lilacbud“ und „Rosary Redbud“. So ist immer der richtige Zugriff auf die letzte Lesestelle garantiert. - Übrigens würde ich wohl auch meinen zukünftigen Reader mit einem hübschen Knauf personalisieren.
Monthly Archive for April, 2010
„Viele Knäufe verderben den Brei?“ – Es gibt viele Wahrheiten, die dem Volksmund zu entnehmen sind. Aber manchmal irrt er einfach nur. Über viele Köche mag ich nichts berichten, aber Möbelgriffe befinden sich schon unter meinen liebsten Küchenhelfern. Man glaubt gar nicht, in wie vielfältiger Form sie in der guten Zubereitungsstube, dem Quell der kulinarischen Köstlichkeiten, zum Einsatz kommen. Dass mein kleines Apothekerregal, mit den vielen kleinen Schüben für Gewürze, Aromen und andere essentielle Kleinigkeiten, mit speziellen Knäufen ausgestattet ist, brauche ich wahrscheinlich gar nicht zu erwähnen. Aber an die schlichten, weißen Keramikschübe, die in einem Holzgestell ruhen, wollte ich schon optische Highlights setzen, ohne aufdringlich zu sein. Ich entschied mich für „Batic Red“ und nun ziert ein Arsenal dieser zart-gemusterten Knäufe mein Gewürzregal. Jedes Mal, wenn ich nun nach Pfeffer und Salz, Zimt und Vanille oder Koriander und Liebstöckel greife, erfüllt mich eine kleine Freude.
Aus einem Notnagel heraus, befinden sich Möbelgriffe nun auch auf einigen Topfdeckeln. Vielleicht kennen Sie das: Irgendwann lösen sich die aufgeschraubten Griffe der Glasdeckel und hinterlassen hässlich gähnende Löcher, aus denen der Wasserdampf verpufft. In meiner Not, ich dachte, keine wirkliche Alternative zur Hand zu haben, benutzte ich einen meiner Möbelgriffe als Ersatz. Der sitzt seitdem bombenfest und auch andere Deckel werden nun durch Möbelknäufe gelüftet. Eine Bekannte von mir hat sogar ihre Pfeffermühle, die bis auf den losen Drehgriff tadellos funktionierte, mit einem Knauf umgerüstet. Und sie mahlt noch heute… Weitere Einsatzbereiche meiner kleinen Knauf-Küchenhelfer verrate ich vielleicht beim nächsten Mal. Bis dahin: kulinarische Grüße!
So, nun ist die Zeit der geruhsamen und entspannten Feiertage schon wieder an uns vorbeigegangen. Zwischen kleinen Spaziergängen und natürlich dem fröhlichen Eier-Versteckspiel am Sonntag mit den Kindern, bin ich auch mal wieder dazu gekommen, in mich zu gehen. Zeit zum Nachdenken über Gott und die Welt also, wie man so schön sagt. Dabei flog mir in Gedanken ein kleiner Sinnspruch zu: „Auf jedes Töpfchen passt ein Deckelchen.“ Nun gut, dass ist eigentlich auf die Wahl des Partners gemünzt, kann aber auch dazu dienen, ein allgemeines Phänomen zu veranschaulichen. Die Geschmäcker sind zum Glück verschieden und für ein jedes Wesen und Ding findet sich schon das Passende. Und was passt, liegt nun mal im Auge des Betrachters.
So habe ich es mir im Laufe der Jahre beim Gestalten der Wohnung und Möbelstücke abgewöhnt, auf der Suche nach stimmigen Accessoires und Teilen endlos nach dem einzig wahren Stück zu suchen. Wenn sich partout nicht der auberginefarbene und hölzerne Möbelgriff für die auberginefarbene Holz-Kommode finden lässt, dann wage ich heute den Stilbruch. Warum sollte sich nicht auch ein transparenter Knauf aus Glas passen oder ein bunter Möbelgriff aus Keramik wunderbar an der Kommode machen? Im konkreten Fall griff ich zu einem Set aus „Matrixo White“-Knäufen, die in ihrer Schlichtheit die gewisse Extravaganz der Kommodenfarbe unterstrichen. So einfach ist das manchmal mit dem Suchen und Finden, nicht nur bei der Ostereierjagd.

















































