Der Herbstwind weht seit einigen Wochen schon gewaltig. Das Laub rieselt zu Boden und an so manchem Tag lugt die Sonne doch noch durch den bedeckten Himmel und sorgt für goldene Oktobertage. Die Natur kommt ganz langsam zur Ruhe, die Erntephase läuft aus und der Mensch vergangener Zeiten begann in dieser Zeit, der Natur für üppige Erträge von Obst und Gemüse sowie allerlei Vieh zu danken. Thanksgiving ist als ein solches zentrales Fest in den USA beliebt, in Deutschland werden Erntedankfeiern eher lokal begangen. Je nach Region stehen da verschiedene Obstsorten wie der Apfel oder die Birne, Feldfrüchte wie die Kartoffel oder Zwiebel, aber auch Fische im Vordergrund.
Oft beschenkt man sich gegenseitig mit wunderschönen Gestecken dieser Früchte und Gemüsesorte, manchmal sind diese mit bunten Bändern und verschiedenen Trockenblumen verziert. Ich verschenke in dieser Zeit gern geflochtene Zwiebelzöpfe als dekorative Präsente. Denn diese sind nicht nur haltbare Aufbewahrung der Knollen und Hausschmuck, früher im Brauchtum sah man in ihnen auch einen Kraftspender, der in Stall und Haus Unheil und Krankheit fernhält. Zum Flechten der Zwiebelzöpfe gibt es verschiedene Methoden. Die meisten flechten sie um eine Art Unterlage aus Stroh etc. Man kann sie aber auch am laufenden Band zusammenbinden, in dem man an eine Schnur oder ein Band unten eine Zwiebel knüpft und dann nach oben hin links wie rechts immer eine neue anfügt. Mit ein bisschen Übung sollte dass schließlich recht rasch gehen. Da ich gern etwas Besonderes verschenke, hänge ich jeweils passend zur Farbe des Bandes einige Möbelgriffe mit anhänge. Das sind in aller Regel natürliche Farben wie die „Art“-Knäufe oder auch die dezente Akzente setzende „Batic“-Serie, weil die in ihrer Schlichtheit die schönsten Ergänzungen zu den Zwiebeln bilden.

















































