Monthly Archive for Oktober, 2010

Kein alter Zwiebelzopf: Erntefeste

26. Oktober 2010

Der Herbstwind weht seit einigen Wochen schon gewaltig. Das Laub rieselt zu Boden und an so manchem Tag lugt die Sonne doch noch durch den bedeckten Himmel und sorgt für goldene Oktobertage. Die Natur kommt ganz langsam zur Ruhe, die Erntephase läuft aus und der Mensch vergangener Zeiten begann in dieser Zeit, der Natur für üppige Erträge von Obst und Gemüse sowie allerlei Vieh zu danken. Thanksgiving ist als ein solches zentrales Fest in den USA beliebt, in Deutschland werden Erntedankfeiern eher lokal begangen. Je nach Region stehen da verschiedene Obstsorten wie der Apfel oder die Birne, Feldfrüchte wie die Kartoffel oder Zwiebel, aber auch Fische im Vordergrund.

Oft beschenkt man sich gegenseitig mit wunderschönen Gestecken dieser Früchte und Gemüsesorte, manchmal sind diese mit bunten Bändern und verschiedenen Trockenblumen verziert. Ich verschenke in dieser Zeit gern geflochtene Zwiebelzöpfe als dekorative Präsente. Denn diese sind nicht nur haltbare Aufbewahrung der Knollen und Hausschmuck, früher im Brauchtum sah man in ihnen auch einen Kraftspender, der in Stall und Haus Unheil und Krankheit fernhält. Zum Flechten der Zwiebelzöpfe gibt es verschiedene Methoden. Die meisten flechten sie um eine Art Unterlage aus Stroh etc. Man kann sie aber auch am laufenden Band zusammenbinden, in dem man an eine Schnur oder ein Band unten eine Zwiebel knüpft und dann nach oben hin links wie rechts immer eine neue anfügt. Mit ein bisschen Übung sollte dass schließlich recht rasch gehen. Da ich gern etwas Besonderes verschenke, hänge ich jeweils passend zur Farbe des Bandes einige Möbelgriffe mit anhänge. Das sind in aller Regel natürliche Farben wie die „Art“-Knäufe oder auch die dezente Akzente setzende „Batic“-Serie, weil die in ihrer Schlichtheit die schönsten Ergänzungen zu den Zwiebeln bilden.

Helles Licht in der Heiligen Stadt

20. Oktober 2010

Ich war, das erklärt auch die kleine Unterbrechung meiner hiesigen Schreibübungen, für einige Zeit verreist. Ich weilte im Heiligen Land, namentlich in der Stadt der Städte: Jerusalem. Schier unglaublich, wie lebendig sich hier das Leben anfühlt, wo gleich drei Weltreligionen ihren Ursprung und ihre heiligen Stätten wähnen. Das Zusammenspiel von Orient und Okzident ist einfach berauschend, das Flanieren über die orientalischen Märkte ein Fest für die Sinne und die religiösen Orte wie Felsendom und Grabeskirche strahlen majestätische Gelassenheit wie innige Größe aus.

Wirklich toll ist auch der Farbenreichtum der dortigen Mode, Architektur und Möbelgestaltung. Es blitzt und blinkt, buntes, schillerndes Glas wird so vielfach eingesetzt, wie ich auf dieses beim Basteln mit den Möbelgriffen zurückgreife. Unzählige Anregungen zum Nachbauen habe ich gewonnen und lasse Sie in der nächsten Zeit sehr gern daran teilhaben. Fürs erste würde ich einfach eine transparente Schale nehmen und mit Potpourri, Trockenblumen und Ziersand in verschiedenen Farben befüllen. Bei Bedarf beziehungsweise Gefallen können natürlich zusätzlich Muscheln und Steine, Holzstückchen und Figürchen hinzugefügt werden. Am wichtigsten ist aber der Einsatz von Glasknäufen, damit die Schale richtig schön im Sonnenlicht oder Kerzenschein funkeln und strahlen kann. Nehmen Sie einfach eine handvoll Möbelgriffe und bringen diese nach Belieben an. Shalom