Hihi, ich komme gerade von einem wunderbaren Osterfeiernachmittag zurück. Wir waren mit einigen Freunden und deren Kindern in einem nahe gelegenen Wildpark unterwegs und nutzten eine Wiese zum Ostereiersuchen. Das war ein lustiges Gelache und Gequiekt, wie die Kinder – besonders die ganz kleinen – durchs Gras huschten auf der Suche nach Leckereien und kleinen Geschenken. Ich hatte für die Kinder Osternester mit richtigen Eiern gebacken. Die Erwachsenen bekamen ein Osternest mit aufgestecktem Möbelgriff: Ich verzierte das Gebäck mit einem “Leila Green”-Knauf. So erhielten meine Freunde mit den hoffnungsgrünenden Möbelgriffen einen ansprechenden Frühlingsgruß. Auch hier bestätigte sich also meine alte Weisheit, dass man mit einem verschenkten Knauf nichts falsch machen kann.
Doch dann bekam ich eine Überraschung. Pünktlich zu Ostern und verspätet zum Geburtstag hatten meine Freunde ihrerseits eine Bastelarbeit angefertigt. Sie schenkten mir einen “Knauf-Baum”, wie sie es nannten. Das ist ein Gestell aus Metallröhrchen, in wilden Schwüngen angeordnet, an deren Ende sich jeweils ein Gewinde befindet. Dreißig (wenn ich mich in der erfreuten Aufregung nicht verzählt habe) Arme sind so zu einer Baum-Konstruktion verbunden und man kann in sie Möbelgriffe nach Belieben einschrauben. So habe ich nun eine perfekte Präsentationsform für meine Lieblingsknäufe. Wie diese genau aussieht, werde ich das nächste Mal erzählen. Den zunächst muss ich meinen Baum von Erde säubern – ich hatte ihn unter einem Gebüsch, wo er versteckt war, hervorzuziehen.


















































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