Glasperlenspiele

13. März 2010

„Das Glasperlenspiel ist also ein Spiel mit sämtlichen Inhalten und Werten unsrer Kultur, es spielt mit ihnen, wie etwa in der Blütezeit der Künste ein Maler mit den Farben seiner Palette gespielt haben mag.“

In Hermann Hesses „Glasperlenspiel“ stimmt der Autor ein Loblied auf die Kombinatorik an. Diese bezeichnet die vielen Weisen, schöne Dinge miteinander in Beziehungen zu setzten und in ästhetischen Arrangements zu ordnen. Selbstverständlich können die symbolischen Glasperlen stellvertretend für viele attraktive Objekte stehen – natürlich auch für (Glas-)Knäufe. In den endlosen Kombinationsmöglichkeiten der Möbelgriffe liegt also der Schlüssel für die Einzigartigkeit Ihrer Einrichtung. Wenn Sie nur drei Knäufe aus drei verschiedenen Farben auswählen, haben Sie schon sechs mögliche Anordnungen. Bei sechs von einander unterschiedenen Knäufen existieren bereits 720 solcher Permutationen! Dabei müssen Sie sich natürlich nicht auf die Farbe beschränken, sondern können auch verschiedene Formen mit einander kombinieren, die miteinander harmonieren oder ein interessantes Spannungsverhältnis aufbauen. Ob Sie also die „Elite“-Knäufe einander ergänzend montieren oder den schillernd grünen „Chrysolith“ mit den komplementären gelben und roten Knäufen „Diamond Amber“ und „Young Style Red“ zur blinkenden Möbelgriff-Ampel gestalten, liegt ganz allein in Ihrer Hand. Und selbstverständlich ist die Beschränkung auf gläserne Möbelgriffe überhaupt nicht notwendig, auch wenn der Name Glasperlenspiel das suggerieren mag. Fühlen Sie sich also einfach völlig frei beim Kombinieren und Bedenken Sie hinsichtlich der Fülle an Möglichkeiten: In der Ästhetik gibt es kein Falsch und Richtig. Denn: Über Geschmack lässt sich nicht streiten!

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