Nun ja, der Titel ist vielleicht etwas irreführend – denn im Grund geht es heute um Knäufe, die zu kriminellem Tun anstiften können. Schon oft mussten meine Möbelgriffe – insbesondere die Glasknäufe – als Schätze und Beutestücke herhalten, die fiese Piraten und grimmige Räuber lockten. Böse Söldner und hinterlistige Ganoven jagten hinter Knauf & Co. her. Wie’s kommt? Nun ja, ich bin wohl zu oft auf Kindergeburtstagen zugegen beziehungsweise werde zu häufig von Freunden und Bekannten eingeladen, kreative Partys und Spiele mitzuorganisieren. Und da geht es eben häufig kriminell zu und meine schillernden Möbelgriffe sind ein wunderbarer Faustpfand für solche Veranstaltungen. Ob Kinder oder Erwachsene: Sie alle kann man rasch mit den bunten Kleinoden begeistern.
Auch zum Pokern eignen sie sich gut und erleichtern womöglich sogar das Bluffen. Wer will so schöne Dinge wie die Knäufe schon wieder verlieren? Oder beim Roulette? Selbst für eine Schultheater-Aufführung konnte ich meine Möbelgriffe schon einmal als Kostbarkeiten einsetzen. Es war – „natürlich“ werden Sie sagen – eine Inszenierung von „Die Schatzinsel“ aus der Feder von R. L. Stevenson. Sie wissen schon, das ist dieser Abenteuerroman um Jim Hawkins und Long John Silver, den wir wohl alle in unserer Jugend verschlugen haben. Einen ganzen, natürlich schön als Truhe ausstaffierten Schuhkarton füllte ich mit Glas- und Kristallknäufen und schuf das funkelnde Highlight für den Abend. Sie war übrigens kriminell gelungen – die Inszenierung.


















































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