Sessel und Stühle aufmöbeln

30. Januar 2010

„Ein Thron, ein Thron, mein Königreich für einen Thron.“ – Gut, bei Shakespeare ruft Richard III. nach einem Pferd. Und ihm ist auch mehr nach Reiten, denn Sitzen zumute. Sein standesgemäßes Sitzmöbel mochte er in Form seines Thrones aber nicht verachten. Nun sind Throne, Königs- und Kaiserstühle aus der Mode gekommen, ganz Verzicht möchte der Mensch aber nicht auf bequeme und schöne Sitzmöbel leisten. Diese müssen in der Anschaffung nicht gleich Ländereien oder gar ganze Königreiche verschlingen. Mit dem kleinen Geldbeutel ist man genauso dabei, muss nur einen kreativen Kopf und geschicktes Händchen beweisen. Denn wie jedes andere Möbelstück auch, lassen sich natürlich auch diese mit Knäufen individuell verschönern und gestalten, aufmöbeln eben. Ob die Stühle, Sessel, Bänke vom Flohmarkt stammen oder Fundstücke vom eigenen Speicher sind, ist dabei unerheblich und aufwendig ist der kleine Schönheits-OP mit den Möbelgriffen auch nicht.

Am einfachsten lassen sich Stuhl und Sessel aufmöbeln, in dem man links und rechts auf der Lehne einen Möbelknauf aufschraubt. Man kann eine vorhandene Verzierung durch einen Knauf ersetzen oder auch einfach selbst einen passenden Griff anbringen. Sie können die Wirkung des Möbels durch einen entsprechenden Knauf unterstreichen und etwa ein feines, elegantes Exemplar mit den entzückenden Keramik-Griffen „Rosary Red“ oder „Rosary White“ mit Rosendesign krönen. Oder Sie suchen bewusst den Stilbruch, experimentieren zum Beispiel auf einem alten, robusten Bauernstuhl mit Möbelgriffen aus Aluminium wie „Cube“. Auch Glas könnte hier ganz prächtige Effekte erzeugen, besonders, wenn die Stühle an einer fürstlichen Tafel stehen, die ebenso dank Möbelgriffen mit dem besonderen Etwas ausgestattet ist. Doch davon ein anderes Mal.

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