4. August 2010
Viele von Ihnen werden es mitbekommen haben: Der K2-Wasserkocher wird 50 Jahre. Diese Weiterentwicklung des K1, des ersten elektrischen, vollautomatischen Wasserkochers, kam 1960 auf den Markt und wurde eine wahrhaftige Stilikone. Über Jahrzehnte für der verchromte Kessel die Hochzeitsgeschenk-Wunschlisten an, und das nicht nur in Großbritannien, wo der kleine Helfer von der Firma Russel Hobbs entwickelt wurde. Denn nicht nur Tee-Trinker-Nationen wollen auf unkomplizierte Art zu heißem Wasser kommen. Dabei überzeugt der K2-Kessel gerade durch seine Durchdachtheit und Unkompliziertheit, sein schlichtes Design und einfache Schönheit. Und dabei sind die Kessel auch noch von einer ausgewiesenen Robustheit.
Warum ich das erzähle? Nun, sie mögen noch keine Ikonen sein, aber genau dieselben Attribute treffen auf die Möbelgriffe zu. Ohne Aufwand sind sie eingesetzt und aufgeschraubt, mit einem Handgriff der Knauf angebracht. Sie sind formschön, aber nicht beladen, stilvoll und elegant. Auch die Materialien der Knäufe und Möbelgriffe – Glas und Aluminium, Keramik und Holz – können sich nicht nur sehen, sondern auch angreifen lassen. Robust, stabil und solide sind diese natürlich obendrein. Und sie sind eine clevere Idee und aus dem Haushalt eigentlich gar nicht mehr wegzudenken. So wird es nur eine Frage der Zeit sein, bis sich die Möbelgriffe vollends herumsprechen und die Knäufe selbst zu Stilikonen werden.
22. Juli 2010
Laue Lüftchen, flutendes Sonnenlicht, hohe Temperaturen: Was kann um diese güldene Jahreszeit schöner sein, als möglichst viele Stunden im Freien zu verbringen? Nicht jeder wohnt am Meer und der Weg zum See ist auch nicht immer der kürzeste. Einen luftigen wie schattigen Platz kann man sich aber auch im heimischen Garten ein schattiges Domizil einrichten. Das kann man mit einem einfachen, gespannten Sonnensegeln machen oder einen Sonnenschirm aufstellen.
Etwas raffinierter wird das schattenspendende Plätzchen, wenn man sich einen kleinen Pavillon errichtet – das muss gar nicht so kompliziert sein. Wer sich den Bau eines solchen Gebäudes nicht nach eigenen Plänen zutraut, findet fertige Bausätze im Fachhandel. Wir haben unseren Pavillon – ich nenne ihn Sommerpalais – aus einem im Grundriss sechseckigen Balkengerüst errichtet. Der Bau ist in weiß gehalten und auch die Vorhänge, die sich bei Bedarf zuziehen lassen, tragen denselben Farbton. Sie lassen sich mit einer Schnur in jeder beliebigen Stellung arretieren; diese muss nur mittels Schlaufe an einem entsprechenden Knauf befestigt werden. Dafür habe ich den 11-kantig geschliffenen „Diamond Clear“ gewählt, weil ich zwischen dem hellen Weiß glasklare Transparenz für besonders schön halte. Die kleine Schatulle, in der sich Kerzen und andere Kleinigkeiten für den gemütlichen Abend befinden, ist auch von dieser Knaufsorte geziert. Und die Tür zum Pavillon lässt sich mit dem passenden Möbelgriff „Doorany Special White“ auf- und zuziehen. Dieser transparente Türgriff ist wie der Knauf aus geschliffenem Glas und einfach eine herrlich, lichtbrechende Funkelei!
17. Mai 2010
„Ein Prosit, ein Prosit der Gemütlichkeit!“
„Likörchen?“ – Einige Feiertage sind nun schon ins Land gezogen, andere wie Pfingsten stehen fast vor der Tür. Manche Menschen nutzen sie für Ausflüge, andere – und da zähle ich eher darunter – für das gesellige Zusammensein mit der engen und weiteren Verwandtschaft, mit Freunden und Bekannten. Und dass dann am Abend das ein oder andere Gläschen – natürlich immer in Maßen und nur aus Genuss – nicht fehlen darf, werden nicht wenige unter Ihnen sicherlich kennen. Da ich letztens schon beschrieben habe, wie ich mittels Möbelgriffen und allerlei Knäufen rund ums Thema Salat und Grillbeilagen kreativ gestalte, möchte ich ihnen das nun am Beispiel Flaschenöffner zeigen. Denn Die Möglichkeiten machen bei den Getränken keinen Halt.
So habe ich ein eigenes Set an Korkenziehern und Flaschenöffnern hergestellt. Die Grundteile aus Metall bekommt man ja im Bastelhandel. Diese habe ich jeweils in ein dickeres Stück Rundholz – man kann das zum Beispiel aus Werkzeuggriffen aber auch Fund- und Wurzelholz gewinnen – geschraubt. An die Enden, beim Flaschenöffner an das andere Ende, habe ich dann jeweils einen Knauf eingesetzt. Für draußen habe ich so ein eher rustikales, braun lackiertes Öffner-Werkzeug mit den Käufen „Thousand Flower“ gearbeitet, weil die zum Salatbesteck und den Schüsseln passen. Für drinnen, also vornehmlich das Wohnzimmer und das Esszimmer habe ich ein schlankeres Rundholz verwendet und weiß lackiert. Als Knauf habe ich die „Rojin“-Glasgriffe genommen, weil die für eine feine Transparent-Optik stehen. – Und ein Gläschen in Ehren, kann schließlich keiner verwehren.
13. März 2010
„Das Glasperlenspiel ist also ein Spiel mit sämtlichen Inhalten und Werten unsrer Kultur, es spielt mit ihnen, wie etwa in der Blütezeit der Künste ein Maler mit den Farben seiner Palette gespielt haben mag.“
In Hermann Hesses „Glasperlenspiel“ stimmt der Autor ein Loblied auf die Kombinatorik an. Diese bezeichnet die vielen Weisen, schöne Dinge miteinander in Beziehungen zu setzten und in ästhetischen Arrangements zu ordnen. Selbstverständlich können die symbolischen Glasperlen stellvertretend für viele attraktive Objekte stehen – natürlich auch für (Glas-)Knäufe. In den endlosen Kombinationsmöglichkeiten der Möbelgriffe liegt also der Schlüssel für die Einzigartigkeit Ihrer Einrichtung. Wenn Sie nur drei Knäufe aus drei verschiedenen Farben auswählen, haben Sie schon sechs mögliche Anordnungen. Bei sechs von einander unterschiedenen Knäufen existieren bereits 720 solcher Permutationen! Dabei müssen Sie sich natürlich nicht auf die Farbe beschränken, sondern können auch verschiedene Formen mit einander kombinieren, die miteinander harmonieren oder ein interessantes Spannungsverhältnis aufbauen. Ob Sie also die „Elite“-Knäufe einander ergänzend montieren oder den schillernd grünen „Chrysolith“ mit den komplementären gelben und roten Knäufen „Diamond Amber“ und „Young Style Red“ zur blinkenden Möbelgriff-Ampel gestalten, liegt ganz allein in Ihrer Hand. Und selbstverständlich ist die Beschränkung auf gläserne Möbelgriffe überhaupt nicht notwendig, auch wenn der Name Glasperlenspiel das suggerieren mag. Fühlen Sie sich also einfach völlig frei beim Kombinieren und Bedenken Sie hinsichtlich der Fülle an Möglichkeiten: In der Ästhetik gibt es kein Falsch und Richtig. Denn: Über Geschmack lässt sich nicht streiten!