1. November 2010
Nun sind die ersten wirklich kalten Tage und Nächte da. So langsam also gilt es, Garten und Balkon winterfest zu machen. Also räumt man nun alle empfindlichen Blumen und anderen Pflanzen hinein ins Haus oder in die Wohnung, damit sie hier unbeschadet den Winter überstehen. Einen optischen Genuss oder schönen Anblick bieten leider nicht alle von ihnen. Denn wenn sie sich selbst gerade in einem Ruhe-Zyklus befinden, werden sie schon gar nicht blühen und vielleicht auch nicht gerade in grüner Blätterpracht erscheinen. Man kann sie aber natürlich wunderbar aufpeppen – und da gibt es viele Wege. Zum Beispiel kann man die Blumentöpfe und Pflanzkübel bunt gestalten oder mit kleinen Mitteln – wie Möbelgriffen – Akzente setzen.
In die Töpfe kann man auch direkt hübsche Accessoires hineinstecken. Vielleicht versuchen Sie es einmal mit einem kleinen Holzstab, in welchen Sie passende Knäufe entsprechend Ihrer Einrichtung und der Gewächse einschrauben. Das kann ganz wunderbare Effekte auf Ihrer Blumenbank beziehungsweise dem Fensterbrett erzeugen. Haben Sie eine Blumenampel, also eine Art florales Mobile, dann können Sie auch diese Mit den Möbelgriffen bestücken. Wie Sie sehen, schon mit einfachen Mittel kommt man durch die triste Novemberzeit. Bald ist dann ja schon die Saison für die Weihnachtsdekoration angebrochen. Auch hier kann man mit den Knäufen herrliche Verschönerungsideen umsetzen. Doch davon werde ich in einem anderen Eintrag erzählen.
26. Oktober 2010
Der Herbstwind weht seit einigen Wochen schon gewaltig. Das Laub rieselt zu Boden und an so manchem Tag lugt die Sonne doch noch durch den bedeckten Himmel und sorgt für goldene Oktobertage. Die Natur kommt ganz langsam zur Ruhe, die Erntephase läuft aus und der Mensch vergangener Zeiten begann in dieser Zeit, der Natur für üppige Erträge von Obst und Gemüse sowie allerlei Vieh zu danken. Thanksgiving ist als ein solches zentrales Fest in den USA beliebt, in Deutschland werden Erntedankfeiern eher lokal begangen. Je nach Region stehen da verschiedene Obstsorten wie der Apfel oder die Birne, Feldfrüchte wie die Kartoffel oder Zwiebel, aber auch Fische im Vordergrund.
Oft beschenkt man sich gegenseitig mit wunderschönen Gestecken dieser Früchte und Gemüsesorte, manchmal sind diese mit bunten Bändern und verschiedenen Trockenblumen verziert. Ich verschenke in dieser Zeit gern geflochtene Zwiebelzöpfe als dekorative Präsente. Denn diese sind nicht nur haltbare Aufbewahrung der Knollen und Hausschmuck, früher im Brauchtum sah man in ihnen auch einen Kraftspender, der in Stall und Haus Unheil und Krankheit fernhält. Zum Flechten der Zwiebelzöpfe gibt es verschiedene Methoden. Die meisten flechten sie um eine Art Unterlage aus Stroh etc. Man kann sie aber auch am laufenden Band zusammenbinden, in dem man an eine Schnur oder ein Band unten eine Zwiebel knüpft und dann nach oben hin links wie rechts immer eine neue anfügt. Mit ein bisschen Übung sollte dass schließlich recht rasch gehen. Da ich gern etwas Besonderes verschenke, hänge ich jeweils passend zur Farbe des Bandes einige Möbelgriffe mit anhänge. Das sind in aller Regel natürliche Farben wie die „Art“-Knäufe oder auch die dezente Akzente setzende „Batic“-Serie, weil die in ihrer Schlichtheit die schönsten Ergänzungen zu den Zwiebeln bilden.
19. September 2010
Spiel, Satz, Sieg: Gesellschaftsspiele boomen. Jedes Jahr kommen neue, spannende Spiele in den Handel und man kann sich gar nicht entscheiden, welches man nehmen soll. Das nennt man wohl die Qual der Wahl – ein Geduldsspiel ist es manchmal auch, sich durch die Stapel zu wühlen. Doch warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute so nah liegt? Immerhin gibt es ja genug Dauerbrenner unter den Spiele-Klassikern. Man kann sie ja, wenn das alte Gewand einen stört, neu gestalten. Wie man das beim Schach macht und sich mit Möbelgriffen ein individuelles Spiel gestaltet, habe ich ja bereits berichtet und mit Dame ist das ganz ähnlich zu machen. Ähnlich kann man natürlich auch bei anderen Spielen vorgehen und mit sie mit Knäufen aufhübschen.
Mühle ist so ein Klassiker, den man wieder neu in den Blick nehmen kann. Das Spiel ist uralt, was seiner Charme keineswegs im Wege steht. Im Gegenteil, das gegenseitige in die Zwickmühle Nehmen macht Spaß wie eh und je. Das Spielbrett muss man sich schon selber basteln. Dafür kann man es vom Material und von der Farbe her besser an die Möbelgriffe anpassen, statt anders herum vorzugehen. Ob Sie das Brett aus einer Schiefertafel herstellen oder aus Speckstein schnitzen, ein Brett nehmen und die Grundlinien einbrennen oder einritzen, obliegt Ihrer Fantasie und hängt von den Knäufen ab, die sie einsetzen wollen. Natürlich können Sie auch einfach ein Schneidbrett aus Plastik bemalen. Die Möbelgriffe schrauben Sie auf passende Muttern und schon kann das Spiel losgehen.
5. September 2010
Ich kann die Sonntagabende gar nicht mehr zählen, die mir schon der Tatort versüßte. Die gewalttätige Welt kam kurz in die Wohnstube, verschaffte mir einen Kitzel und entließ mich danach wieder in mein häusliches Glück. Der wohlige Schauer macht mich dann bettfertig, um in die nächste Arbeitswoche zu starten. Über die Jahre kann man schon von einem Kommen und Gehen der Kommissare und Kommissarinnen sprechen. Ich weiß, viele Menschen haben ihr Lieblingsermittlerduo. Bei mir ist das nicht so, irgendwie mag ich sie alle. Nun verlässt wieder ein Pärchen die Tatort-Runde. Hoffentlich wird dieser letzte Tatort-Tango wieder spannend – im Gegensatz zur Blässe, in welcher der Frankfurter Tatort immer getaucht ist.
Von edler Noblesse und blasser Schönheit sind auch einige Knäufe. So geben sich einige Exemplare aus der „Basic“-Reihe schick zurückhaltend, man sehe sich nur die zarten Töne des „Basic Lilac“, „Basic Green“ oder „Basic Pink“ an. Auch die dezente Malerei auf den Möbelgriffen „Ivy“ und „Leila“ strahlt eine blasse Schönheit aus. Doch lassen Sie sich nicht täuschen, denn auch dies Knäufe sind voller Hochspannung – welches Möbelstück werden sie als individuelle Knäufe zum Glanz eines Unikats verhelfen?